hinweis
Vergessen Sie nicht, einen Bookmark zu legen. Sicherlich können Sie uns schon bald wieder gebrauchen.
 
 
linktip
Fehlt ein Fahrplan-Link auf dieser Seite? Bitte tragen Sie ihn hier ein. Wir freuen uns über jeden Tip, und sind auf Ihre Mithilfe angewiesen.
 
 
hilfe
copyright
© 1999-2010 Unzulässiges kopieren der Linklisten wird juristisch verfolgt.

Sie können aber gerne einen Link auf unsere Seite legen oder und komplett auf Ihre Webseite entführen. Alle Infos dazu hier.



ICE-Lokführer bei der Deutschen Bahn / über dts Nachrichtenagentur

28.01.2018 - 01:00

Bahn will 19.000 neue Mitarbeiter einstellen
Berlin - Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr rund 19.000 neue Mitarbeiter einstellen. "Das ist die Größenordnung einer Kleinstadt. Darunter sind allein über 1.000 Lokführer und Lokführer-Azubis", sagte der neue Personalvorstand der Deutschen Bahn, Martin Seiler, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Darüber hinaus werden 4.000 Auszubildende und Dual Studierende gesucht. Den Einstellungsboom begründet der Vorstand mit dem Wachstum und digitalen Ausbau des Konzern. Zudem gingen viele Kollegen in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Besonders gefragt seien Berufe wie Lokführer, Fahrdienstleiter, Elektroniker, Ingenieure, Leit- und Sicherungstechniker, Servicekräfte, Gleisbauer oder IT-Experten. Die Bahn beschäftigt aktuell weltweit 323.622 Mitarbeiter, davon knapp 200.000 in Deutschland. In den vergangenen fünf Jahren stellte die Bahn 60.000 Beschäftigte neu ein und erneuerte damit rund ein Drittel ihrer Belegschaft in Deutschland. Problematisch ist die Suche nach Lokführern. "Es gibt einen riesigen Mangel an Lokführern in Deutschland. Der Arbeitsmarkt ist leer gefegt", sagte der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, den Funke-Zeitungen. "Aktuell fehlen bundesweit mindestens 1.200 Lokführer." Bundesweit seien insgesamt rund 29.000 Lokführer bei deutschen Eisenbahnunternehmen im Einsatz. Immer wieder fielen Züge aus, weil es nicht genügend Lokomotivführer gebe. "Oft wird der Mangel auch durch Überstunden ausgeglichen", so Weselsky. Für weitere Verunsicherung sorgen die Zukunftsvisionen über das autonome Bahnfahren, meinte der GDL-Chef: "Die hanebüchene Behauptung von Ex-Bahn-Chef Grube, dass die Züge in fünf Jahren ohne Lokomotivführer fahren, hält viele jungen Leute ab, diesen verantwortungsvollen Beruf zu erlernen."

© dts Nachrichtenagentur